„Die Bildekräfte der Materie sind die Sprachen der Natur. Meine Arbeit ist Denken im Stofflichen.“

Remo Albert Alig setzt sich mit philosophischen, alchemisch-mystischen und literarischen Themen auseinander. In seinem Werk ergründet er das Wesen, die Sprache und Atmosphäre von Mensch, Ding und Natur, sowie deren Beziehung zum Kosmos. Basierend auf einem vielschichtigen und interdiszipliären Bezugssystem, lässt Alig seine Arbeit subtil in Erscheinung treten. Seine Bilder und Wandarbeiten, raumgreifenden Installationen und Interventionen, enigmatischen Objekte und lyrisch-hermetischen Texte behaupten sich in stiller Präsenz und Schlichtheit. Sie strahlen hohe Sinnlichkeit und Einklang aus.

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Alig, unter den Bündner Kunstschaffenden vielleicht der letzte wahre Romantiker im Geiste des magischen Idealismus eines Novalis, entführt sein staunendes Publikum in die Welt der Alchemie und geheimnisvoller Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch, Mythos und Mystik.

 

Dr. phil. Christian Ruch, Historiker und Soziologe

 

Von einem vielseitigen Künstler zu sprechen, ist untertrieben. Remo Albert Alig ist in seiner Haltung viel mehr mit dem universalen Künstler der Renaissance verwandt: Er verbindet Malerei, Literatur, Philosophie, Alchemie, Mystik und Volkskunde zu einem hermetischen Kosmos, zu einem faszinierenden, weil vielschichtigen und hintersinnigen Oeuvre.
(...) Auch bei Remo Albert Alig gilt, was die Qualität von Kunst ausmacht: ein optisches, sinnlich wahrnehmbares Ereignis, das indes hinter die reine Anschauung zielt und bei einer fortgesetzten Auseinandersetzung eine Schicht um die andere offenbart.

 

Dr. Beat Stutzer, ehem. Direktor Bündner Kunstmuseum

 

(...) Remo Albert Aligs Werktitel sind allesamt ungewöhnlich, ausgefallen. Und doch sind es keine phantasievollen Wortschöpfungen um des Geheimnisses Willen. Hinter jedem verbirgt sich ein tiefer mythologischer, historischer Sinn. Und hinter jeder Arbeit steht ein langer Prozess, ein langer Weg vom Moment der Idee, der Entwicklung des Gedankens, bis schliesslich zur Ausführung und Gestaltung.
Viele Arbeiten sind der Vergänglichkeit anheim gestellt, dessen ist sich der Künstler durchaus bewusst und weiss dennoch um etwas, das bei aller Unbeständigkeit - als Erinnerung - zurückbleibt. (...)

 

Gisela Kuoni, Kunstkritikerin